augenschein
Performer // in Haus und Garten

Bei augenschein werden neben den Live-Acts auch immer wieder zwischendurch angekündigte und spontane Performances zu sehen sein (Details im kommenden Programmflyer)


Performances

Kamikaze Jane
Performance // Mannheim, Heidelberg //
Homepage

Kamikaze Jane studierte Ethnologie und ostasiatische Kunst­geschichte in Heidelberg und Medienkunst an der HfG Karlsruhe. Sie gehörte der heidelberger Performance­gruppe Red Moon an, bis sie sich 2005 aufgelöst hat. Zu ihrem Solodebut, der photo­graphischen Performance im "Atelier für Kunst­fotografie" der Expressiven Gülay Keskin zur Langen Nacht der Museen 2006, entwickelte die Künstlerin ihren eigenen Stil, immer in der Verbin­dung von Gestalt und Projektion. So gerät sie zu einem Prisma der Eindrücke und Inspira­tionen, welche sie sich auf ihren eigenen Reisen und ihrem Studium sammelte.

Mood of shadow (Performance // Ausstellungsfläche 1.OG)

Eine Tanzperformance bei der die Künstlerin mit ihrem Schatten tanzt. Schwerelose Bewegungen zu dynamischen Videoprojektionen, die sehr stark japanisch und orientalisch inspiriert sind. "Mood of shadow" ist eine Weiterentwicklung einer vorangegangen Performance, die Kamikaze Jane letztes Jahr zur Festivilla und in der Halle02 zum c/o Kunst/Kultur/Austausch präsentiert hat.

liebe (r) leben (Performance // Gartencube)

Es geht um den Zyklus der Gefühle, die Verwandlung von Schein und Sein, Dissonanz und Harmonie, Expressionen und Impressionen, Dramatik und Akrobatik.


Keiko
Performance // Mainz, Frankfurt, Heidelberg, Freiburg // MySpace

Graphonautis Lux aka Keiko bringt in dieser Performance farbiges Licht zum Tanzen. Feuer und Flamme, wenn es um Tanz, Performance und inszenierte Bildwelten geht, arbeitet sie mit verschiedenen Werkzeugen, um ihrer kreativen Ader Ausdruck zu verleihen. Hier als Soloprojekt unterwegs, tritt Keiko des Weiteren mit ver­schiedenen Künstler­kollektiven auf, unter anderem mit Project PQ (Mainz/Köngernheim), Light Motion (Frankfurt), Villa Loco (Heidelberg) und PVC (Freiburg/Heidelberg).


Space Girls
Performance // Heidelberg

Zwei durchgeknallte Out from Space Babes haben sich ein Raumschiff geklaut um zur Erde zu fliegen und die abgefahrenste Location der Erde aufzumischen – denn Außerirdische können von Sex, Space and Rock’n Roll nie genug bekommen…
Improtanztheater mit Funkenflug.
10,9,8,7,6,5… Der Countdown läuft!


Villa loco
Performance // Heidelberg, Mannheim // MySpace

Bei Villa Loco geht´s wieder einmal drunter und drüber. Aus Unmut über die einst drohende Schliessung der Villa Nachttanz steckt die hausgemachte Truppe mitten in der Produktion ihrer neuen szenischen Collage zum Thema "Offene Räume".
Besucher der Ausstellung werden gebeten, brandkreative Fetzen der aktuellen Performance-Arbeit in Augenschein zu nehmen. Vorsicht, diese Darbietung könnte Spuren von Erdnüssen enthalten!


Live-Acts // Musik

ACHTUNG!
A/V Performance // Berlin

ACHTUNG! ist ein Live-AV-Experiment der Medienkünstler Bram und Flux. Zusammen erforschen sie den alltäglichen Terror der postmodernen Gesellschaft und zerlegen audiovisuell die allgegenwärtige Maschine des Spektakels.

ACHTUNG! entstand eher zufällig, als die beiden Künstler sich im kriegszerfressenen Kongo fast gegenseitig über den Haufen schossen. Bram war als Großwildjäger in seinem selbstgelöteten kybernetischen Exoskelett auf Jagd nach dem sagenumwobenen zweiköpfigen Elefanten als er ein Rascheln im Gebüsch hörte und seine nukleare Miniatur-V2 darauf ausrichtete. Vom zischen des Ziel-Lasers aufgeschreckt, sprang der damals für den Zulu-Geheimdienst arbeitende Doppelagent Flux brüllend aus seinem Versteck und verpasste dem ihm unbekannten Kampfroboter eine volle Breitseite aus seinem Napalmwerfer. Sie kämpften unerbittlich über eine Stunde lang, bis sie von einer Horde nationalsozialistischer Zombie-Hereros umzingelt, entwaffnet, entführt und an nepalesische Kopfgeldjäger verkauft wurden. Nach unzähligen Monaten der Gefangenschaft in einem Kung-Fu Kloster voller opiumsüchtiger Hippie-Stalinisten in Tadschikistan hatten sich die Zellennachbarn Bram und Flux mithilfe einer komplizierten Klopfsprache endlich angefreundet und die gemeinsame Flucht geplant. Das Kloster wurde an einem son­nigen August­-Tag von mili­tan­ten si­bi­ri­schen Ra­di­kal­ve­ga­nern an­ge­grif­fen und in der aus­ge­broche­nen Mas­sen­pa­nik kon­nten die beiden mit­tels eines in müh­seli­ger Klein­ar­beit zu­sam­men­ge­bauten Zep­pelins aus Zi­ga­ret­ten­papier über die Ber­ge bis in die Mon­go­lei flie­hen, wo sie von gast­freund­li­chen No­maden aufgenommen wurden. Als Dank unter­hielten Bram und Flux ihre Gast­geber mit elek­tro­nischer Musik und Video­pro­jek­tionen aus umgebauten Mikrowellengeräten und einem ausrangierten Rote-Armee-Panzer. Im mongolischen Paradies beschlossen die beiden, ein gemeinsames AV Projekt in Europa ins Leben zu rufen. Als Name wählten die beiden aus nostalgischen Gründen den hysterischen Ausruf von Flux, mit dem dieser bei ihrer ersten Begegnung im Kongo aus dem Gebüsch gesprungen kam: ACHTUNG!

Als Kind träumte Bram van der Poel davon, ein Super-Ninja-Killer-Attentäter mit besonderen X-Ray Kräften zu werden, doch statt dessen wurde er ein Multimedia-Entwickler und Designer. Fasziniert von allem was Schalter und Knöpfe hat nahm er sich den Möglichkeiten Digitaler Kunst an sobald er einen Atari in seine Finger bekam. Danach war nichts mehr vor ihm sicher und im Laufe der Jahre schuf, performte, produzierte, veröffentlichte und remixte er eine Menge Musik, Videos, VJ-Sets, DJ-Sets, Live-Sets und vieles mehr unter wechselnden Pseudonymen. Heute arbeitet er als Freelancer in Berlin an seinen Projekten, so wie dem audiovisuellen Live Set “Return of the Space Invaders”, welches Musik und Video in einer Spacefunk, New-Wave, Glamrock-Show remixt.

Der sich selbst als Nerd bezeichnende Kiritan Flux liebt es, zu experimentieren. Sowohl mit Ästhetik als auch mit Kabeln und selbst gebastelten Apparaturen und Software. Bewaffnet mit seinem Notebook, Midicontrollern und seinem Arsenal an größtenteils selbst produzierten Clips fabriziert er visuellen Wahnsinn. Trash- und Hochglanz-Material, gefilmte Absurditäten, abstrakte Formen und Muster, sowie Fundstücke aus der unerschöpflichen B-Movie Wühlkiste werden chirurgisch miteinander kombiniert. Kiritan Flux lebt seit dem Jahr 2000 in Berlin und präsentiert seine Kunst in verschiedenen Clubs und Veranstaltungsorten der Stadt und auf verschiedenen Festivals in ganz Europa. Zusammen mit seinem VJ-Kollegen fRED arbeiter er unter dem Gruppenpseudonym =ff= an der Entwicklung eines neuen VJ-Genres, der “Narrative Ego Performance”.

Bram und Flux arbeiteten in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammen und ergänzten sich bei den Performances "=ff= vs. Return of the Space Invaders".


BABEL
Music // St. Ilgen // schoenermusic.net // LastFM

Babel wurde Ende 2006 von Wolfgang Kirchheim und Margret Rehme aus der Ursuppe gefischt. Völlig unvermittelt entpuppte sich das anfangs noch schüchterne Projekt als fremdes Tier. Ergriffen erforschen die beiden St. Ilgener Phonologen mit ihren seltsamen Maschinen seinen wankelmütigen Klangkörper.


HMA - HIGH MEMORY AREA
Music // Heidelberg, Mannheim // Homepage

Die langen Weggefährten Marek Slipek und Sebastian Stehlik gründeten im Sommer 2008 das Musikprojekt „High Memory Area“, um ihrer gemeinsamen Vorliebe für langsam schleppende, in Stein gemeißelte Sequenzen mit experimentellem Einschlag zu frönen. Künstler wie Basic Channel oder Autechre irgendwo im künstlerischen Horizont mäandernd, arbeiten Slipek und Stehlik seitdem kontinuierlich in kalten Kellern und mit blasser Haut an ihrer Vision elektronischer Musik. Als Klang- und Inspirationsquelle dienen ihnen dabei meist alte amerikanische Sampler einer inzwischen bankrotten Herstellerfirma und eher selten der Computer.


LA MINOR
Music // St. Petersburg // MySpace

The ensemble LA MINOR was founded in summer 2000. The ensemble performs in the style of street chanson with Russian folk and Klezmer (Odessa style) influence. Once by the unknown people the style of LA MINOR was named as ..Odessa beats... It s the most precise determination in which LA MINOR live, create and perform. The music of LA MINOR enriched by bayan (Russian accordion), saxophone, balalaika and tuba brings you back to the atmosphere of 20-40-es Soviet years and reminds the soundtrack to good old films about gangsters, tragic love and great swindlers of that time. Happy and nostalgic in the same time their music will not leave you untouched. Teeming with thieves and policemen, prostitutes and undercover agents, La Minor's Soviet-era street songs about the urban underworld strike an all-too-familiar chord with local art-house fans. But as the St. Petersburg band has learned on its frequent trips abroad, foreign audiences bring their own life experiences to the music. The collective consists of professional musicians.

Slava Shalygin, the vocalist, was first exposed to gangster music as a child, and started out as a singer in 1994 with the short-lived rock band Navigators, which split up after performing four concerts at St. Petersburg's pioneering but now-defunct punk club TaMtAm. In the wake of the breakup, he drifted between several colleges and the odd job before forming La Minor in 2000.

A self-taught vocalist, Shalygin was joined by St. Petersburg Conservatory graduate Alexander Yezhov on the bayan, or button accordion, and drummer Pyotr Ketlinsky, who had previously played with the local garage-rock band Kacheli. Right from the outset, Shalygin set out to emulate urban folk guru Arkady Severny. Severny's genre, now euphemistically known as Russian chanson, surfaced from the music underground after the Soviet Union's collapse, and has since become ubiquitous in popularized renditions on radio stations, at cafes and in taxicabs. But La Minor returns to the music's roots, with the sophisticated arrangements and deadpan delivery that originally marked the gangster sound.

La Minor is known for its careful choice of material, and for ignoring the standards in place of obscure gems of folk poetry.


NOTCH
Music // Heidelberg


PHONGEMEINSCHAFT
Music // Mainz // MySpace

[phon]
Einheit für die subjektiv empfundene Lautstärke, den Lautstärkepegel

[gemeinschaft]
zu einer Einheit zusammengefasste Individuen, deren wechselseitige Verbindung nicht von einer Zweckorientierung, sondern einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl) geprägt ist

[phongemeinschaft]

Kollektivität bestimmt das Handeln. Die Phongemeinschaft ist ein Netzwerk von DJs, Laptop-Musikern, Instrumentalisten, Sängern, Produzenten und VJs. Die Mission: Das Überwinden von musikalischen und künstlerischen Grenzen. Als Live-Act kombiniert die Phongemeinschaft Elektronik mit Funk, Jazz und anderen akustischen Musikformen zu einer energetischen Melange, die der gemeine Schubladendenker vielleicht ElektroJazz nennen würde. Viele Teile unterschiedlicher Puzzles werden zu einem neuen Klangbild zusammengesetzt, immer wieder anders, denn das Live-Team der Phongemeinschaft wird für die Auftritte aus einem Pool von über 20 Musikern ständig neu gebildet und auf das elektronische Fundament gesetzt. Licht- und Visualinstallationen machen das Multimediapotpourri komplett.


RASTERTON - RSTRTN
Music // Dirty South // Homepage

RSTRTN knackt Synapsen. Und Schuld sind Dinge wie: Atari*. C64*. NES*. SchniPoSa. Biomechanoids. autoexec.bat. Kubismus. Fnord*. Sinus. Klangsynthese. Fast Food. The Great Giana Sisters*. Urbane Archeologie. Blade Runner*. BMX. Stereo. Monet. The Factory & CB-GBs. SID 6581*. R2D2*. REZ*. DAIM. Kubrick. Deus Ex Machina. Pure Data. Streetart. In/Out/Thru. Walter Gropius. Pixel vs. Vectors. Crass. Wald & Berge. TV. Werbung. TR-909*. Andere. Space Invader* (nicht Pac-Man). Tim Berners Lee. Kraft-& E-Werk. >120Hz. Alexey Pajitnov. Step Sequenzer. Tabletops. D-Mark. Typographie. 1984. TAKI 183.

Der Rasterton vermittelt einen Eindruck der sich aus einer Vielzahl einzelner, sich wiederholender (Raster)Punkte zusammensetzt. Mit Rastertönen lassen sich beliebige Bilder und Inhalte darstellen - Form und Gestaltung können dabei beliebige Formen annehmen der einzige Nenner bleibt die Microstruktur, der Rasterton. Rasterton ist Re-aktion, visuell, musikalisch, streetart, programmiert, abgelichtet und ohne Ausschluß von Möglichkeiten.

Selbstorganisiert in den Divisionen des Konsortiums - RSTRTN.media, RSTRTN. music & RSTRTN.research arbeiten die Künstler (RSTRTN.live, Dan Rotor, Lamarque, Maik Grötzschel, Reiner Perlmut, Zoo.TV) untereinander vernetzt in den unterschiedlichsten Formen unserer, mittlerweile eher abstrusen, Medienlandschaft.


...und noch mehr // TBA